Maurizio Vannozzi kann mit Recht stolz darauf sein, das beste „Bahnhofbuffet an der Goldküste“ zu führen. Sein Restaurant Sinfonia befindet sich genau gegenüber des Erlenbacher Bahnhofs. Der charmante Italiener ist absoluter Fachmann, wenn es um Pasta geht.

Der Mann sieht gut aus und ist schlank. Dafür sorgen wohl seine Gene und die allmorgendliche Stunde, in der er mit seinem Mischlingshund Rayo (spanisch für Blitz, Strahl) rennt und joggt. In der Freizeit steigt er aufs Mountainbike oder aufs Rennvelo. Der 50-jährige – "schrüübelet" auch gerne an der Kaffeemaschine rum.

Die angenehme Atmosphäre eines Restaurants hängt nicht nur von der guten Küche ab, sondern fast ebenso von den menschlichen Beziehungen. Der Chef, die Kellner, das Küchenpersonal und natürlich auch die Gäste sind Spieler in einem Theaterstück, dessen Gelingen von allen Beteiligten abhängt. In erster Linie natürlich vom Regisseur, oder in unserem Fall „Sinfonia“, dem Dirigenten.

Geboren 1957 in Leonessa, einer kleinen Ortschaft nordöstlich von Rom, zog es ihn mit 21 Jahren als ausgebildeter Koch in die Schweiz. Voller Stolz zählt er die Stationen seines Wirkens auf, darunter das Piccoli Accademia, das Ciro und das Da Pino, die in Zürich als „Italiener“ bestens bekannt sind. 1989 eröffnet er das Sinfonia in Lachen und 1990 parallel das Sinfonia in Erlenbach. Drei Jahre pendelte Maurizio Vannozzi hin und her, bis er 1993 Lachen schloss und sich voll und ganz auf das Sinfonia in Erlenbach konzentrierte.

Unter den zahlreichen Stammgästen – man sollte reservieren – finden sich viele bekannte Namen, die aber hier nicht verraten werden sollen. Den Maurizio Vannozzi hat Stil und pflegt die Vertraulichkeit. Aber man weiss ja, wer so alles in der Umgebung wohnt.

Maurizio lebt mit seinen Töchtern Romina, 23, und Sara, 21, zusammen. Die ältere studiert Sonderpädagogik, die jüngere wird Kosmetikerin. Müssig die Frage, was die drei am freien Sonntag anstellen. Kochen natürlich.